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Was sind FKO-Geräte?
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Prinzipiell unterscheiden wir bei den kieferorthopädischen Apparaturen zwischen den
aktiven Plattenapparaturen, über die wir Sie auf der vorherigen Seite, speziell der herausnehmbaren Zahnspange, informiert haben
und den Funktionskieferorthopädische Apparaturen.
Wie Sie bereits erfahren konnten, wird die Zahnkorrektur bei den aktiven Geräten durch Fremdkräfte ausgeübt.
Bei den Funktionskieferorthopädischen Geräten verhält es sich ganz anders:
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Funktionskieferorthopädische Apparaturen beruhen auf einem völlig anderen Wirkungsprinzip,
als die aktiven Platten.
Sie greifen nicht auf die aktiven Kräfte von Drähten oder Schrauben zurück, denn Schrauben fehlen beim Bionator gänzlich.
Eine funktionskieferorthopädische Apparatur überträgt nur die auf das Kauorgan einwirkenden funktionellen Einflüsse
auf die Zähne und auf die Kieferteile.
Dabei verwandelt sie vor allem die beim Zubeißen entstehenden vertikalen Kräfte in mehr horizontale Kräfte.
Und genau dadurch ändert sich der Zungen- und Lippeneinfluß.
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Der Bionator, eine beliebte funktionskieferorthopädische Apparatur!
Bei der ganzheitlichen KFO werden funktionskieferorthopädische Apparaturen, wie z.B. der Bionator eingesetzt, den Sie im oberen Bild sehen können.
Dieser liegt locker im Mund, wirkt auf beide Kiefer gleichzeitig und sorgt so für ein harmonisches Kieferwachstum.
Dabei korrigiert er Zahn- als auch Kieferfehlstellungen ohne Gewalt oder Zwang. Bei jedem Schlucken und Sprechen wirkt die vom Patienten selbst aufgewendete Kieferkraft. Dabei gestaltet der Bionator auch gleichzeitig die Gesichtspartie auf sanfte Art und Weise.
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Wo kommen KFO-Geräte besonders zum Tragen?
Funktionskieferorthopädische Apparaturen eignen sich besonders bei:
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Einer Bisshebung |
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bei einem tiefen Biss infolge eines zu niedrigen Untergesichts wird die Bisshebung gesteuert, indem das Herauswachsen der Seitenzähne gefördert und gelenkt wird.
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Beim Schliessen von offenen Bissen |
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bei einem offenen Biss mit zu hohem Untergesicht wird eine Bissvertiefung angestrebt, indem ein weiteres Höhenwachstum des Kieferknochens gehemmt wird.
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Bei der Einstellung der regelrechten Verzahnung im Seitenzahngebiet |
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wenn der Unterkiefer infolge mangelnden Wachstums zu weit zurückliegt, bzw. der Ober- oder der Unterkiefer durch zu starkes Wachstum zu weit vorne liegt.
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Beim Abgewöhnung von Lippen- und Zungenfehlfunktionen |
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wenn sich die Unterlippe hinter den vorgekippten oberen Frontzähnen einlagert,
wenn die Zungenlage falsch ist oder ein falsches Schluckmuster vorhanden ist,
wenn auf die Lippen gebissen wird.
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Ein funktionelles Gleichgewicht entsteht!
Nach einer erfolgreichen Behandlung mit einer FKO-Apparatur sollte sich ein neues funktionelles Gleichgewicht
der Muskulatur und der Weichteile einstellen.
Eine Schädigung der Zahnwurzeln oder des Zahnhalteapparates kann durch die sich ständig
selbstregulierende funktionelle Kraft ohne aktiv einwirkende Elemente
erst gar nicht entstehen.
Das heißt: Bei einer möglichen Überbelastung kommt es zu einer automatischen, unbewußten Verringerung
der Muskelkraft durch den Patienten.
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Der Behandlungserfolg ist stark von der Mitarbeit des Patienten abhängig.
Der Behandlungserfolg ist bei allen FKO-Geräten immer vom Patienten abhängig.
Um eine optimale Wirkung zu erreichen, müssen herausnehmbare FKO-Geräte ca. 15 Stunden täglich getragen werden.
Teilweise müssen die Zahnspangen sogar ständig getragen werden.
Bei einer nicht regelmäßigen Tragezeit ist ein Erfolg der Behandlung sehr in Frage gestellt.
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Bei weiteren Fragen - wir sind für Sie da!
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Kieferorthopädie München · Dr. Ingrid Schuberth
Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
zur individuellen Optimierung der
Kaufunktion, Gebisserhaltung & Gesichtsästhetik
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